Brandschutzkonzepte vom Sachverständigen.

Als Sachverständigenbüro sind wir seit zwei Generationen auf die Erstellung von Gutchten und Konzepten im Bereich Brandschutz spezialisiert. Dabei reicht unser Spektrum vom vorbeugenden Brandschutz über die Erstellung von Brandschutznachweisen und -gutachten bis hin zur fachlichen Bauleitung Ihrer Umbau- oder Neubaumaßnahmen.

Ob bei Einfamilienhäusern, Wohnanlagen, Industriebauten oder Immobilien mit besonderer Nutzung (Schulen, Krankenhäuser etc.) – Sie als Kunde profitieren stets von unserer Fachkompetenz und Erfahrung, die wir uns in unserer jahrzehntelangen Tätigkeit als bundesweit tätige Sachverständige im Bauwesen und Brandschutz erarbeitet haben.

Professionelle Brandschutzkonzepte
Kompetente Brandschutzkonzepte
Effiziente Brandschutzkonzepte
Transparente Preise für Brandschutzkonzepte

Brandschutz-Konzepte & Brandschutznachweise
Effiziente Konzepte aus einer Hand!

"Bauliche Anlagen sind so anzuordnen und zu errichten, dass der Entstehung eines Brandes und der Ausbreitung von Feuer und Rauch (Brandausbreitung) vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren sowie wirksame Löscharbeiten möglich sind."

Mit dieser Formulierung in den Landesbauordnungen schreibt der Gesetzgeber für JEDES Bauvorhaben den Nachweis über die Einhaltung der Brandschutzanforderungen zwingend vor.

Für einfache Bauvorhaben (wie Wohnhäuser, kleinere Industriebauten oder Pensionen) genügt in der Regel der sogenannte Brandschutznachweis. Diesen erstellen wir Ihnen gerne - nutzen Sie einfach unser Anfrageformular.

Besondere Bauten erfordern regelmäßig ein vollständiges Brandschutzkozept. Es gilt: Je früher der Brandschutz in die baurelevanten Planungen mit einfließt, desto weniger Kosten und Verzögerungen entstehen in der Folge.

Nehmen Sie deshalb frühzeitig Kontakt mit unseren Brandschutzexperten auf - wir führen Ihr Brandschutzkonzept zu einem erfolgreichen Abschluss.

Dafür garantieren wir mit unserer Expertise.

Ihre Karl Hügerich GmbH

Brandschutz Blog für Brandschutzkonzepte

Mit Brandschutzkonzepten bundesweit an Ihrer Seite

Architekt

  • Qualifikation
    Oft keine Fachqualifikation
  • Zertifizierung
    Kein zertifizierter Sachverständiger
  • Know-How
    Abhängig vom Tätigkeitsschwerpunkt
  • Tranzparenz
    Oft wechselnde Ansprechpartner
  • Qualifikation
    Sachverständige, Fachplaner und Fachbauleitung
  • Zertifizierung
    Zertifizierter Sachverständiger nach DIN EN ISO / IEC 17024
  • Know-How
    30 Jahre Erfahrung als Sachverständiger im Brandschutz
  • Tranzparenz
    Fester Ansprechpartner bereits vor Beginn der Bauphase
  • Effizienz
    Kostengünstige Erstellung Ihres Brandschutzkonzepts

Fachplaner

  • Qualifikation
    Kein Sachverständiger für Brandschutz
  • Zertifizierung
    Kein zertifizierter Sachverständiger
  • Know-How
    Abhängig von der Berufserfahrung
  • Tranzparenz
    Oft wechselnde Ansprechpartner

Unsere Leistungen rund um Ihren Brandschutz

Ein Brandschutzkonzept ist eine detaillierte Konzeption für die praktische, schutzzielorientierte und objektbezogene Umsetzung der in den Gesetzen, Vorschriften und Normen verankerten Schutzziele.

Die Erstellung eines Brandschutzkonzeptes für ein Gebäude ist erforderlich, wenn
a) von den baurechtlichen Anforderungen abgewichen werden soll
b) oder es sich um ein Gebäude besonderer Art und Nutzung handelt.

Der Aufbau eines Brandschutzkonzeptes geht aus den Planunterlagen hervor und soll folgende Gliederung beinhalten:

  • Vorbemerkung, Einleitung
  • Liegenschafts- und Gebäudeanalyse
  • Baurechtliche Einordnung, Schutzziele, Risikobewertung
  • Brandschutzmaßnahmen

Die wesentlichen Schutzziele des Brandschutzkonzeptes sind:

  1. Schutz für Nutzer und Besucher eines Gebäudes und für die Rettungs- und Löschkräfte im Brandfall
  2. Schutz von Kulturgütern, vor ökologischen Schäden und vor Schäden der Nachbarschaft
  3. Sachwert- und Betriebsunterbrechungsschutz für die Bausubstanz und den Inhalt, um die Marktposition und Marktkompetenz zu behalten, aber auch für die Volkswirtschaft.

Ein Brandschutzkonzept ist eine Entscheidungshilfe und Festlegung, welche Maßnahmen zu treffen sind. Es muss von Behörden akzeptiert werden. Das Brandschutzkonzept muss ein ausgewogenes Kosten-Nutzen-Verhältnis aufweisen. Es besteht immer aus verschiedenen Brandschutzeinrichtungen und organisatorischen Maßnahmen, deren Auswahl von den möglichen Brandszenarien, vom festgelegten Schutzziel und vom akzeptierten Schaden aus Sicht der oben genannten Schutzziele anhängig ist. Nach den Landesbauordnungen ist das Brandschutzkonzept im Wesentlichen auf folgendes Basis zu stellen: Bauliche Anlagen sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und zu unterhalten, daß der Entstehung und der Ausbreitung von Feuer und Rauch vorgebeugt wird und bei einem Brand die Rettung von Menschen und Tieren und wirksame Löscharbeiten möglich sind.

Erfolgreich ist ein Brandschutzkonzept nur dann, wenn es bei einem Brand oder in realitätsnahen Brandversuchen oder Simulationen gezeigt hat, dass es in der Brandverlaufskette einen wesentlichen Effekt zur Verknüpfung des Brandes bzw. zur Erreichung der gewünschten Schutzziele gezeigt hat. Dazu reichen theoretische, physikalische Überlegungen nicht aus. Simulationen als wahrscheinlichkeitstheoretische Nachweise könnten dabei eine wichtige Rolle spielen.

Die Umsetzung des Brandschutzkonzepts ist durch zugelassene Sachverständige zu bescheinigen. Diese Bescheinigung ist Voraussetzung für die Genehmigung. Die Prüfung erstreckt sich auf die Plausibilität der Maßnahmen. Ihre Langzeitgültigkeit und die Funktionalität bei Ausfall einzelner Elemente ist nachzuweisen bzw. durch Kompensationsmaßnahmen zu gewährleisten.

Sollten Sie ein Brandschutzkonzept benötigen wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ein Brandschutznachweis wird zu den bautechnischen Nachweisen im Baugenehmigungsverfahren gezählt. Er dokumentiert, wie bauliche, anlagentechnische und organisatorische Maßnahmen des Brandschutzes in der baulichen Anlage sichergestellt werden und ist Grundlage für die Bauausführung. Der Brandschutznachweis ist die Grundlage für die Prüfung des Brandschutzes im Genehmigungsverfahren, bei behördlichen Kontrollen sowie bei der Prüfung von sicherheitstechnischen Einrichtungen. Der Brandschutznachweis gilt auch dann als Bauvorlage, wenn er der Bauaufsichtsbehörde nicht vorzulegen ist.

Wer erstellt den Brandschutznachweis?

Der Brandschutznachweis wird durch den für das Bauvorhaben bauvorlagenberechtigten Entwurfsverfasser erstellt. der Entwurfsverfasser oder der Bauherr können sich auch eines geeigneten Fachplaners bedienen, der für seinen Teil verantwortlich ist, sofern er ebenfalls für das Bauvorhaben als Entwurfsverfasser zugelassen ist oder ein Prüfsachverständiger für Brandschutz ist. Die Verantwortung für das ordnungsgemäße Ineinandergreifen aller Fachplanungen obliegt dem Entwurfsverfasser.

Der Brandschutznachweis muss das gesamte Bauvorhaben berücksichtigen. Bei wesentlicher Änderung bestehender baulicher Anlagen sind auch die Teile zu berücksichtigen, die mit der Änderung in konstruktivem Zusammenhang stehen.

Wann muss ein Brandschutznachweis vorgelegt werden?

Grundsätzlich ist bei jedem Bauvorhaben ein eigener Nachweis zum vorbeugenden Brandschutz zu erstellen. Dieser Nachweis wird bei Gebäuden der Gebäudeklasse 5, bei Sonderbauten und bei Mittel- und Großgaragen geprüft.

Die Prüfpflicht bei Gebäuden der Gebäudeklasse 5, sowie bei Mittel- und Großgaragen gilt auch für Vorhaben im Genehmigungsfreistellungsverfahren und im Vereinfachten Genehmigungsverfahren.

Soll die jeweilige Baurechtsbehörde den Brandschutznachweis prüfen ist der Brandschutznachweis zwingend mit den Bauantragsunterlagen einzureichen.

Oft erstellen verschiedene Personen die Eingabepläne und die Pläne für den Brandschutznachweis. Daher muss die Architektin oder der Architekt darauf achten, dass alle Unterlagen übereinstimmen und vor allem keine widersprüchlichen Aussagen darin getroffen werden.

Sollten Sie einen Brandschutznachweis benötigen wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Die Brandschutzplanung ist in den Prozess der Gebäudeplanung ganzheitlich eingebunden. Das ist besonders für die konzeptionellen Planungsschritte zu Beginn des Planungsprozesses wichtig und erforderlich. Diese Planungsphase ist u. a. dadurch gekennzeichnet, dass hier verschiedene Alternativen sowohl bei der Konkretisierung der Bauherrenwünsche als auch bei der Auswahl und der Auslegung der baulichen Realisierungsmöglichkeiten insbesondere in Verbindung mit verschiedenen Möglichkeiten für die konzeptionellen Ausgestaltungen des Brandschutzes zu bedenken sind.

Wesentliche Bestandteile der Brandschutzplanung sind die folgenden Punkte:

  • Schutz von Leben und Gesundheit von Menschen und Tieren
  • Schutz der Sachwerte
  • Schutz der Betriebsbereitschaft der Einrichtungen von Gebäuden
  • Umweltschutz
  • Sicherstellung der Angriffsmöglichkeiten für die Feuerwehr
  • Schutz der Waren und Einrichtungen
  • Vermeidung von Betriebsunterbrechungen
  • günstigere Versicherbarkeit und Versicherungskonditionen

Für die Brandschutzplanung gibt es verschiedene Planungsstadien. Zuerst wird ein Grobkonzept entwickelt welches dann mit den Beteiligten Abgestimmt wird. Auch hier ist für die Brandschutzplanung das Hauptaugenmerk kostengünstig und effektiv.
Der nächste Schritt ist die Umsetzung in einem Brandschutzkonzept oder Brandschutznachweis, je nachdem was gefordert wird und der letzte Schritt ist die brandschutztechnische Ausführungsplanung.

Sollten Sie eine Brandschutzplanung wünschen wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ein Brandschutzgutachter ist ein Sachverständiger für den baulichen, technischen und organisatorischen Brandschutz. In der Regel beschäftigt er sich nicht mit der Ermittlung von Brandursachen.

Das Aufgabengebiet besteht in der Beratung von Bauherrn und Betreibern von Sonderbauten (z. B. gewerblichen Bauten, öffentlichen Gebäuden, Hochhäusern, Schulen, Krankenhäusern, Einkaufszentren usw.) sowie in der Erstellung von Brandschutzkonzepten und -Brandschutzgutachten für diese Gebäude.

Wir sind als Sachverständige Brandschutz nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifiziert und unterliegen durch die europaweite Zertifizierung einer beständigen Weiterbildungspflicht.

Über die DIN EN ISO/IEC 17024 ist es möglich, dass Qualifikationen und Anforderungen von Sachverständigen weltweit anerkannt und vergleichbar sind. Gerade deshalb nimmt diese Zertifizierung auch in Deutschland an Bedeutung zu. Aufgrund ihrer internationalen Anerkennung und Bedeutung geht man in Fachkreisen davon aus, dass diese Zertifizierung in einigen Jahren auch die öffentliche Bestellung ablösen wird.

Sollten Sie einen Brandschutzgutachter benötigen wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Bei bestehenden Bauwerken ist es sinnvoll mit einem Brandschutzgutachten, in gewissen Abständen die Brandschutzmaßnahmen zu überprüfen. Sobald Um- oder Erweiterungsbauten an bestehenden Objekten geplant sind, ist ein Brandschutzgutachten erforderlich. Bei Sonderbauten ist es sogar Pflicht (z.B. öffentliche Gebäude, Brandschutz in Schulen und Kindergärten). Das Brandschutzgutachten wird für bestehende Bauten erstellt. Es soll primär eine Bestandsaufnahme sein.

Das Brandschutzgutachten dient als Grundlage für Brandschutzplanungen und Brandschutzkonzepte. Es kann auch bei Gericht als Beweis der vorhandenen Brandschutzmaßnahmen helfen und auch bei Versicherungen zu günstigeren Einstufungen führen. Grundsätzlich haftet der Eigentümer für die Sicherheit der baulichen Anlage. Das Brandschutzgutachten gibt Ihnen Gewissheit und sichert Sie im Falle eines Falles ab. Dafür ist eine Brandverhütungsschau vor Ort sinnvoll. Beim brandschutztechnischen Gutachten geht es darum, die Sicherheit einer baulichen Anlage im Bereich des Brandschutzes und die Schutzziele im Brandfall festzustellen. Im Brandschutzgutachten werden die Übereinstimmungen und Abweichungen des Bauwerkes von baurechtlichen Vorschriften geprüft.

Oftmals werden auch während der Bauphase Abweichungen von der genehmigten Planung nicht ausreichend gegenüber der Behörde kommuniziert, hier hilft Ihnen das Brandschutzgutachten, um die rechtliche Sicherheit Ihres Objektes wieder herzustellen. Sollten im Rahmen der Brandbeschau, welche in Deutschland alle 5 Jahre erfolgen soll Abweichungen auftauchen so kann die zur Nutzungsuntersagung des Objektes führen.

Daher erarbeitet das Brandschutzgutachten Lösungen um diese Schwachstellen zu beseitigen.

Sollten Sie eine Brandschutzgutachten wünschen wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Bei der Errichtung und der Nutzung von Gebäuden sind alle geltenden Brandschutzvorschriften zu beachten. Diese werden durch DIN - und VDE -Normen festgeschrieben und durch Auflagen der Bauaufsicht ergänzt. Durch eine Brandschutzbegehung kann sichergestellt werden, dass das Objekt noch den rechtlichen Vorgaben entspricht.

Die Erfahrungen zeigen, dass nach Nutzungsbeginn im täglichen Betrieb diese Regelungen immer nachlässiger gehandhabt werden - bis hin zur völligen Ignoranz.

Einige Beispiele:

  • Fluchtwege werden blockiert
  • Brandabschnittstüren bzw. Rauchschutztüren werden offen gehalten.
  • Zulässige Brandlasten werden durch anwachsende Kabelmengen oder geänderte Nutzungen überschritten.
  • Brandabschottungen werden bei Arbeiten geöffnet und/oder beschädigt und nicht ordnungsgemäß wiederhergerichtet.
  • Rauchmelder in der Nähe von "Raucherecken" werden bewusst außer Funktion gesetzt.

Brandschutzbegehungen sollten ein- bis zweimal im Jahr angekündigt oder unangekündigt erfolgen.

Da die Handlungsweise der Mitarbeiter in der Regel nicht vom böswilligen Vorsatz, sondern von der betrieblichen Notwendigkeit oder Bequemlichkeit bestimmt wird, kann es nicht Sinn einer Brandschutzbegehung sein, Täter zu finden und zu bestrafen. Vielmehr sollten die vorgefundenen Mängel dazu Anlass geben, die Zustände und auch deren Ursachen unverzüglich zu beheben.

Sollten Sie eine Brandschutzbegehung wünschen wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Ein Flucht- und Rettungsplan dient der einfachen Darstellung von relevanten Flucht- und Rettungswegen, über die Evakuierung und über Brandbekämpfungseinrichtungen in öffentlichen oder gewerblichen Gebäuden sowie in festgelegten baulichen Anlagen. Der Flucht- und Rettungsplan ist ein wesentlicher Bestandteil der Sicherheitsausstattung einer baulichen Anlage und spielt eine wichtige Rolle für den Brandschutz.

Der Flucht- und Rettungsplan soll Menschen helfen, sich selbst über die Fluchtwege in einer baulichen Anlage zu informieren und ergänzt das Sicherheitsleitsystem einer baulichen Anlage.

Inzwischen ist eine international vorgeschriebene einheitliche Kommunikation von Sicherheitsinformationen für die Benutzer von baulichen Anlagen bereitzuhalten. Ein Flucht- und Rettungsplan soll bei einem Notfall, Unfall oder Brand den gekennzeichneten Weg zum nächstmöglichen Ausgang ins Freie oder zu einem sicheren Ort anzeigen und enthält zusätzlich Regeln für das Verhalten bei Unfällen und im Brandfall.

Dieser ist in öffentlichen Bereichen und am Arbeitsplatz an gut sichtbaren Stellen (z. B. Eingangsbereiche, Treppenhäuser, Hauptzugänge zu den Geschossen, Flure, an geeigneten Versammlungsorten) und bei großflächigen Anlagen dauerhaft anzubringen.

Ein Flucht- und Rettungsplan ist ein aufs Wesentliche reduzierter Grundriss eines Geschosses oder Lageplan einer großflächigen Anlage.

Ein Flucht- und Rettungsplan muss folgende grafische Darstellungen enthalten und immer farbig angelegt sein:

  • Gebäudegrundriss oder Teile davon,
  • Verlauf der Flucht- und Rettungswege,
  • Lage der Notausgänge,
  • Lage und Art der Notfall- und Rettungsausrüstung,
  • Lage der Brandbekämpfungseinrichtungen
  • Lage der festgelegten Sammelplätze,
  • Standort des Betrachters
  • Verhaltensregeln bei Unfällen und im Brandfall
  • Legende über die angewendeten Sicherheitszeichen, graphischen Symbole und Farbcodes
  • je nach Nutzern auch in der Landessprache der Nutzer

Wir erstellen für Sie Flucht- und Rettungspläne kostengünstig, zeitnah und nach den aktuellen Rechtsvorschriften.

Sollten Sie Flucht- und Rettungspläne benötigen, wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Feuerwehrpläne gehören zu den Führungsmitteln für die Feuerwehr damit diese sicher und schnelle Hilfe leisten kann. Feuerwehrpläne sind in der DIN 14095 geregelt und dienen der Feuerwehr zur raschen Orientierung in einem Objekt oder einer baulichen Anlage und zur Beurteilung der Lage. Diese liefern für die Einsatzleitung schon auf dem Weg zum Objekt die wesentlichen Informationen, um eine rasche Orientierung innerhalb und außerhalb einer baulichen Anlage zu ermöglichen.

Der Feuerwehrplan trägt dazu bei, Menschenleben zu retten und größere Sach- und Umweltschäden zu vermeiden. Außerdem geben Feuerwehrpläne Aufschluss über Angriffswege, Brandschutz- und Löscheinrichtungen sowie besondere Gefahrenschwerpunkte.

Feuerwehrpläne enthalten folgende Angaben:

  • Darstellung der baulichen Anlage
  • Bezeichnung der Gebäude und Anlagenteile mit Anzahl der Geschosse
  • Durchfahrtsbreiten und -höhen
  • Flächen für die Feuerwehr und nicht befahrbare Flächen
  • angrenzende und benachbarte Straßen, Gebäude und Nutzung
  • Standort der Brandmelde- und Übertragungseinrichtung
  • Wasserentnahmestellen, Löschanlagen, Löschwasserrückhaltung
  • Trennwände, Brandabschnitte
  • Rauch- und Wärmeabzugseinrichtungen
  • Angaben über Art und Menge von Gefahrstoffen
  • Bodeneinläufe
  • Lage der Haupttrennstellen für Gas, Wasser, Strom

Der aus mehreren Teilen bestehende Feuerwehrplan setzt sich üblicherweise aus einem Lageplan und mindestens einem Objektplan wie folgt zusammen:

  • Übersichtslageplan
  • Objektpläne
  • Verzeichnis mit Legende
  • Textverzeichnis mit Objekt- und Einsatzinformation

Feuerwehrpläne gehören nicht zu den Bauvorlagen, können jedoch von der Baugenehmigungsbehörde gefordert werden. Ob für ein Einzelobjekt oder für eine bauliche Anlage ein Feuerwehrplan erforderlich ist, richtet sich nach deren Lage, Art und Nutzung. Sie sind durch den Bauherren, den Eigentümer der baulichen Anlage bzw. den Genehmigungsinhaber bereitzustellen.

Unter Berücksichtigung der DIN 14095 sollen sie ausschließlich von Personen erstellt werden, die aufgrund ihrer fachlichen Ausbildung, ihrer Kenntnisse, Erfahrungen und Tätigkeiten, die ihnen übertragene Planerstellung sachgerecht durchführen sowie mögliche Gefahren erkennen und beurteilen können. Feuerwehrpläne erfordern die Absprache bzw. Genehmigung der zuständigen Brandschutzdienststelle und müssen auf aktuellem Stand gehalten werden.

Sollten Sie Feuerwehrpläne benötigen, wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Die Brandschutzordnung leistet einen wirksamen Beitrag zum Brandschutz, indem diese durch Informationen, Aufgabenbeschreibungen und Verhaltenshinweisen den betrieblichen Brandschutz nach einheitlichen Vorgaben regelt.

Eine Brandschutzordnung nach DIN 14096 Brandschutzordnung – Regeln für das Erstellen und das Aushängen enthält allgemeine und auf bestimmte Objekte speziell zugeschnittene Handlungsanweisungen und Regeln

    zum Verhalten bei Unfällen oder sonstigen Schadenfällen
  • zur Brandverhütung
  • zur Brandbekämpfung
  • zum Verhalten bei Bränden
  • zum Verhalten bei Unfällen oder sonstigen Schadenfällen

Somit kann die Brandschutzordnung als eine Betriebsanweisung für den Gefahrenfall betrachtet werden, die vorbeugende Maßnahmen, allgemeine Verhaltensregeln und spezielle Gefahrenabwehrmaßnahmen verbindlich regelt. Alle für den Brandfall relevanten Informationen und Regelungen werden mit der Brandschutzordnung durch Aushänge und regelmäßige Unterweisungen bekannt gegeben.

Die DIN 14096 sieht eine Aufteilung der Brandschutzordnung in drei Teile vor:

  • Teil A richtet sich an alle Menschen, die sich in dem Gebäude des Betriebes aufhalten.
  • Teil B richtet sich vor allem an die Mitarbeiter des Betriebes.
  • Teil C richtet sich an die Mitarbeiter des Betriebes, die mit Brandschutzaufgaben betraut sind.

Sollten Sie eine Brandschutzordnung benötigen, wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Zum Schutz von Menschen, Tieren, Umwelt und Sachwerten vor gefährlichen Einwirkungen werden in Gesetzen, Verordnungen und Richtlinien die Betreiberinnen und Betreiber von Anlagen oder Unternehmerinnen und Unternehmer verpflichtet, qualifizierte Fachkräfte mit bestimmten Aufgaben zu betrauen, so z.B. die Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Abfall-, Gewässer- oder Strahlenschutzbeauftragte.

Für den Brandschutz sind in Betrieben aufgrund besonderer Rechtsvorschriften, behördlicher Auflagen oder Gefährdungsbeurteilungen Brandschutzbeauftragte erforderlich, die durch ihre qualifizierte Ausbildung dem Arbeitgeber als zentraler Partner für brandschutzrelevante Themen zur Verfügung stehen.

Verfügt die Arbeitgeberin oder der Arbeitgeber über keinen eigenen Brandschutzbeauftragten oder kann keine eigene Mitarbeiterin oder Mitarbeiter ausgebildet werden, ist ein externer Brandschutzbeauftragter zu beauftragen.

Die Einbindung in die interne Brandschutzorganisation ist sicherzustellen. Des Weiteren sind Zuständigkeiten und Schnittstellen festzulegen sowie die rechtzeitige Einbindung in interne Abläufe (z.B. Investitionen, Umbauten, Prozessänderungen) sicherzustellen. Ebenso muss ein externer Brandschutzbeauftragter in der Lage sein, kurzfristig den Betrieb in seiner Funktion beraten und unterstützen zu können. Diese Festlegungen sollten Bestandteil der vertraglichen Regelung sein. Wird ein Brandschutzbeauftragter gesetzlich oder gemäß behördlicher Auflagen zwingend vorgeschrieben, ist gegebenenfalls eine Zustimmung durch die zuständige Behörde (z.B. Untere Bauaufsicht, Brandschutzdirektion, Brandschutzdienststelle und/oder Baugenehmigungsbehörde) zur Beauftragung eines externen Brandschutzbeauftragten erforderlich.

Brandschutzbeauftragte sind die zentrale Ansprechperson für alle Brandschutzfragen im Betrieb. Sie beraten und unterstützen die Arbeitgeberin oder den Arbeitgeber in allen Fragen des vorbeugenden, abwehrenden und organisatorischen Brandschutzes sowie im betrieblichen Notfallmanagement insbesondere bei den nachfolgenden Aufgaben:

  1. Erstellen/Fortschreiben der Brandschutzordnung
  2. Mitwirken bei Beurteilungen der Brandgefährdung an Arbeitsplätzen
  3. Beraten bei feuergefährlichen Arbeitsverfahren und bei dem Einsatz brennbarer Arbeitsstoffe
  4. Mitwirken bei der Ermittlung von Brand- und Explosionsgefahren
  5. Mitwirken bei der Ausarbeitung von Betriebsanweisungen, soweit sie den Brandschutz betreffen
  6. Mitwirken bei baulichen, technischen und organisatorischen Maßnahmen, soweit sie
    den Brandschutz betreffen
  7. Mitwirken bei der Umsetzung behördlicher Anordnungen und bei Anforderungen des Feuerversicherers, soweit sie den Brandschutz betreffen
  8. Mitwirken bei der Einhaltung von Brandschutzbestimmungen bei Neu-, Um- und Erweiterungsbauten, Nutzungsänderungen, Anmietungen und Beschaffungen
  9. Beraten bei der Ausstattung der Arbeitsstätten mit Feuerlöscheinrichtungen und Auswahl der Löschmittel
  10. Mitwirken bei der Umsetzung des Brandschutzkonzeptes
  11. Kontrollieren, dass Flucht- und Rettungspläne, Feuerwehrpläne, Alarmpläne usw. aktuell sind, ggf. Aktualisierung veranlassen und dabei mitwirken
  12. Planen, Organisieren und Durchführen von Räumungsübungen
  13. Teilnehmen an behördlichen Brandschauen und Durchführen von internen Brandschutzbegehungen
  14. Melden von Mängeln und Maßnahmen zu deren Beseitigung vorschlagen und die Mängelbeseitigung überwachen
  15. Unterstützen der Führungskräfte bei den regelmäßigen Unterweisungen der Beschäftigten im Brandschutz
  16. Aus- und Fortbilden von Beschäftigten mit besonderen Aufgaben in einem Brandfall, z. B.in der Handhabung von Feuerlöscheinrichtungen (Brandschutzhelfer gemäß ASR A2.2)
  17. Prüfen der Lagerung und/oder der Einrichtungen zur Lagerung von brennbaren Flüssigkeiten, Gasen usw.
  18. Kontrollieren der Sicherheitskennzeichnungen für Brandschutzeinrichtungen und für die Flucht- und Rettungswege
  19. Überwachen der Benutzbarkeit von Flucht- und Rettungswegen
  20. Organisation der Prüfung und Wartung von brandschutztechnischen Einrichtungen
  21. Kontrollieren, dass festgelegte Brandschutzmaßnahmen insbesondere bei feuergefährlichen Arbeiten eingehalten werden
  22. Mitwirken bei der Festlegung von Ersatzmaßnahmen bei Ausfall und Außerbetriebssetzung von brandschutztechnischen Einrichtungen
  23. Unterstützen des Unternehmers bei Gesprächen mit den Brandschutzbehörden und Feuerwehren, den Feuerversicherern, den Unfallversicherungsträgern, den staatlichen Arbeitsschutzbehörden usw.
  24. Stellungnahme zu Investitionsentscheidungen, die Belange des Brandschutzes betreffen
  25. Mitwirken bei der Implementierung von präventiven und reaktiven (Schutz)Maßnahmen im Notfallmanagement z. B. für kritische Infrastrukturen (Stromausfall), für lokale Wetterereignisse mit Schadenspotenzial (extreme Hitze-/Kältewelle, Starkregen, Sturm, Hagel, Schneelast, etc.)
  26. Dokumentieren seiner Tätigkeiten im Brandschutz

Wir sind als Brandschutzbeauftragte nach DGUV ausgebildet.

Sollten Sie einen Brandschutzbeauftragten benötigen, wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

Sollten Sie eine Brandschutzberatung benötigen, da Ihnen im laufenden Betrieb Ihres Objektes oder in der Planung Unstimmigkeiten aufgefallen sind, so kontaktieren Sie uns jederzeit gerne. Wir kümmern uns um Ihr Objekt, damit für Sie eine Rechtssicherheit eintritt.

Sollten Sie eine Brandschutzberatung benötigen, wir sind Deutschlandweit für Sie im Einsatz. Rufen Sie uns unter 09278-774500 an oder nutzen Sie unser Anfrageformular. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.