Brandschutz für Industrie und Lagerhallen

Brandschutz in Industriehallen

Der Brandschutz in Industriehallen ermöglicht einige Erleichterungen.

Wenn die akutell in fast allen Bundesländern eingeführte Industriebaurichtlinie 2014 angewendet wird, können einige Erleichterung im Verhältnis zur Bauordnung in Anspruch genommen werden.

Industriebauten sind Gebäude oder Gebäudeteile im Bereich der Industrie und des Gewerbes, die der Produktion (Herstellung, Behandlung, Verwertung, Verteilung) oder Lagerung von Produkten oder Gütern
dienen. I. S. dieser Richtlinie ist die Grundfläche

Für welche Gebäude gilt die Industriebaurichtlinie:

Für Industriebauten mit geringeren Brandgefahren, wie

Weitergehende  Anforderungen  können  gestellt  werden  z. B.  für  Regallager  mit  brennbarem Lagergut und einer Oberkante Lagerguthöhe von mehr als 9,0 m.

Neu nach der Industriebaurichtlinie ist der Begriff Einbau:

Einbauten umfassen einzelne auf gleicher Höhe liegende begehbare Bauteile oberhalb des Fußbodens von Geschossen und Ebenen. Einbauten sind brandschutztechnisch nicht bemessen. Die Grundfläche von
Einbauten ist die Fläche zwischen ihren Umfassungswänden bzw. den freien Rändern.

Die Industriebaurichtlinie unterscheidet die sogenannten Sicherheitskategorien.

Sicherheitskategorien sind Klassierungsstufen für die brandschutztechnische Infrastruktur. Sie ergeben sich aus den Vorkehrungen für die Brandmeldung, der Art der Feuerwehr und der Art einer Feuerlöschanlage.
Sie werden wie folgt unterschieden:

Welche Brandabschnittsgrößen sind möglich? Erdgeschossig sind ohne Anforderungen an den Feuerwiderstand 1.800,00 m² möglich. In feuerhemmend 3.000,00 m² und ohne Feuerwiderstand aber mit einer Löschanlage maximal 10.000,00 m².

Die Anforderungen und die Möglichkeiten sind beim Industriebau sehr unterschiedlich, daher sollten Sie als Bauherr frühzeitig einen Fachplaner für vorbeugenden Brandschutz in die Planung einbeziehen, damit die optimale Lösung möglich ist.

 



 

 

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